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Wolfgang Wulf kandidiert nicht mehr für den Landtag

09. Dezember 2011 0 Kommentare

Wolfgang Wulf, SPD-Landtagsabgeordneter aus Oldenburg, wird bei der Landtagswahl am 20. Januar 2013 nicht mehr für den Landtag kandidieren. Dies teilte Wulf in einem Schreiben vom heutigen Tage dem Oldenburger SPD-Unterbezirksvorsitzenden Jürgen Krogmann mit.

Auch wenn dies bereits mehrfach in den Medien vermutet wurde, habe er dies gegenüber den SPD-Gremien in Oldenburg offiziell noch nicht erklärt. Zur Klarstellung und zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Verfahrens bei der Aufstellung der Landtagskandidaten teile er seine Entscheidung, nicht mehr für eine Landtagskandidatur zur Verfügung zu stehen, der SPD auf diese Weise definitiv mit.

In dem Schreiben macht Wulf deutlich, dass er dem Landtag nunmehr seit 1994 angehöre, was im Jahr der Landtagswahl neunzehn Jahre wären. Das sei eine lange Zeit und Anlass für ihn, inne zu halten und sich zu sagen, das reicht. Es sei angesagt, in dieser Funktion Jüngeren den Platz frei zu machen, die die gegenwärtige SPD in Oldenburg repräsentierten. Er habe mit seinem Rückzug von der Position des SPD-Unterbezirksvorsitzenden vor zwei Jahren den ersten Schritt für die neue Generation frei gemacht, mit diesem Schritt leiste er den zweiten.

Diejenigen, die sich um seine Nachfolge als Landtagsabgeordneter bewerben, könnten aktiv am politischen Wechsel in Niedersachsen mitwirken. Die SPD habe die Chance, mit Stephan Weil als Ministerpräsidentenkandidaten die Wahl zu gewinnen, das Land neu zu gestalten und positiv nach vorne zu bringen. In der Zeit bis zur Wahl werde sich Wulf als Abgeordneter im Landtag, im Lande Niedersachsen, in der Region und im Wahlkreis intensiv für diesen politischen Wechsel einsetzen. „Die Genossin oder der Genosse“, schrieb Wulf, „der meine Nachfolge antritt, kann darüber hinaus sicher sein, von mir jedwede Unterstützung im Wahlkampf und zur Einarbeitung zu erhalten.“

Natürlich werde er, so Wolfgang Wulf, auch nach seiner Abgeordnetenzeit in und für die SPD und für dieses Land weiter aktiv sein, in welcher Funktion und mit welcher Aufgabe auch immer. „Ihr werdet mich nicht los!“ schrieb er dazu.

Wulf bedankte sich in dem Schreiben bei allen, die zu ihm gestanden haben und mit denen er vertrauensvoll in all diesen Jahren zusammen gearbeitet habe. Er werde das nicht vergessen.
 



 

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